Die Schweiz ist Spitzenklasse: als Trainingsstandort und in vielem mehr!

24.05.2006 | Frankfurt
Die Schweiz ist stolz darauf, dass sich die deutsche Nationalmannschaft in der Region von Genf auf die Fußball-WM vorbereitet, die im Juni und Juli 2006 in Deutschland stattfindet. Doch noch viele weitere Nationalteams trainieren in der Schweiz. Das hat gute Gründe: Zur schönen Natur mit entsprechenden Tourismusangeboten kommt die ideale Infrastruktur für Spitzensportler hinzu.

Doch nicht nur das - die Schweiz ist top in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Die herausragende Lebensqualität, das Bildungssystem, die direkte Demokratie und die vier Sprachkulturen sind Eckpfeiler des Landes. Die Schweiz in sechs Punkten.

Trainingsstandort Schweiz. Die Brasilianer ziehen die größte Aufmerksamkeit auf sich. Hunderte von Medienleuten und Tausende von Fans werden in Weggis erwartet. Doch nicht nur die "Seleçao" aus Brasilien reist in die Schweiz. So bezieht die deutsche Nationalelf Trainingsquartier in der Region von Genf wie auch die Italiener. Die Spanier wählen die Stadt Genf, die Iraner Spiez am Thunersee, die Argentinier die Region von Nyon am Genfersee, die Ukrainer Abtwil/SG, Tunesien Chaumont/NE, Polen Bad Ragaz/SG und Holland Lausanne. Diese Teams schätzen nicht nur die gute Schweizer Luft, die Berge, Wälder und Seen, sondern vor allem die guten Angebote der Hotels, die dank Parkanlagen, Physiotherapieräumen und angepasster Ernährung für die Vorbereitungen der Fußballer perfekt sind. Hinzu kommen die sportlichen Infrastrukturen: Gepflegter Rasen, Sportplätze, nahe gelegene Fußballstadien für Freundschaftsspiele, aber auch die Schweizer Diskretion und die kurzen Reisedistanzen innerhalb der Schweiz.Im Vorfeld der WM wird in der Schweiz nicht nur trainiert, sondern auch schon richtig Fußball gespielt. So trifft am 27. Mai 2006 in Basel die Schweizer Nationalmannschaft auf die Mannschaft der Elfenbeinküste. Drei Tage später, am 30. Mai 2006, heißt es dann in Basel: Brasilien gegen Luzern. Italien spielt am 31. Mai in Genf gegen die Schweiz, am 2. Juni treffen in Lausanne die Mannschaften aus Italien und Kroatien aufeinander. Brasilien spielt am 4. Juni in Genf gegen Neuseeland. Am 5. Juni treffen die Ukraine und Libyen in Gossau aufeinander und am 7. Juni steht in Genf Spanien gegen Kroatien auf dem Programm.

Wirtschaftsstandort Schweiz. Das Bildungssystem der Schweiz zählt zu den besten der Welt und bringt seit jeher hoch qualifizierte Arbeitskräfte hervor. Nicht zuletzt dank der multikulturellen Gesellschaft spricht ein wesentlicher Teil der Bevölkerung mehrere Sprachen fließend. Langfristig stabile Entscheidungsgrundlagen, die liberale Gesetzgebung, der stabile Schweizer Franken und der Schutz des freien Wettbewerbs begünstigen das Wirtschaftsumfeld. Die Produktivität der Volkswirtschaft ist weltweit die vierthöchste: Das Bruttoinlandprodukt beträgt 74.033 USD pro Beschäftigten. Die Arbeitskräfte sind motiviert. Der technologisch hoch stehende Industriebereich ist geprägt durch hoch spezialisierte und äußerst flexible Klein- und Mittelbetriebe insbesondere in den Bereichen Mikrotechnik, Hochtechnologie, Biotechnologie und Pharmazie. Viele dieser Firmen sind Zulieferer von internationalen Industriekonzernen, sodass Schweizer Präzisionsprodukte in den unterschiedlichsten Gebieten zu finden sind, sei dies im All, in der Tiefsee oder in Forschungs- und Hightech-Parks. Zentral ist auch das Know-how im Versicherungs- und Bankenwesen mit seinem legendären Bankgeheimnis.

Forschungs- und Wissensstandort Schweiz. Die internationale Reputation der Schweiz auf dem Gebiet der Forschung ist immens und nicht zuletzt auf die substantielle Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und der Wirtschaft zurückzuführen. Eine OECD-Studie von 2001 stuft die Schweiz hinsichtlich Innovation und Unternehmensgeist auf dem ersten Rang ein. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) genießt international einen hervorragenden Ruf. Auch die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) spielt eine führende Rolle in der schweizerischen Forschung. Und die Universität St. Gallen (HSG) macht weltweit mit Wirtschafts- und Unternehmensstudien auf sich aufmerksam. Eine beachtliche Anzahl Nobelpreisträger stammt aus der kleinen Schweiz: In den Bereichen Chemie, Physik und Medizin wurden nicht weniger als 22 Schweizer Wissenschafter mit einem Nobelpreis ausgezeichnet. Viele Schweizer Institute und Wissenschafter beteiligen sich an internationalen Projekten, die den Weltraum erforschen. So stammen einige Technologien aus der Schweiz, die zur Erforschung des Planeten Mars und des Saturnmondes Titan beitrugen. Zudem setzt die Schweiz gerade im Bereich Gesundheit weltweit Maßstäbe - dies dank einer flächendeckenden, hoch qualifizierten Versorgung durch medizinische Fachleute sowie renommierte Kliniken, Privatkliniken und Institute der Spitzenmedizin.

Tourismusstandort Schweiz. Mit ihrer einmaligen Landschaft, der unvergleichlichen Erlebnisdichte und der traditionsreichen Hotellerie ist die Schweiz eine prestigeträchtige Tourismus-Destination mit Ausstrahlung in die ganze Welt und der Tourismus wiederum einer der wichtigsten Zweige der schweizerischen Volkswirtschaft. Er produziert 5,1 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von den 22,6 Milliarden Franken Einnahmen wurden 2004 insgesamt 9,7 Milliarden oder 43 Prozent durch den Binnentourismus erwirtschaftet. Die Ausgaben ausländischer Touristen in der Schweiz betrugen 12,9 Milliarden Franken oder rund drei Prozent des Bruttoinlandproduktes. Die Tourismusbranche ist auch eine wichtige Arbeitgeberin: Jede zwölfte Person arbeitet direkt oder indirekt in diesem Bereich. In Berggebieten ist es gar jede dritte Person, die hauptsächlich vom Tourismus lebt. Übrigens ist das Matterhorn das Topmodel aller Berge, also weltweit gesehen der Berg, der am häufigsten fotografiert wird. Die Schweizer arbeiten gerne für den Tourismus. Die Sportler haben somit die Gelegenheit, die sprichwörtliche Schweizer Gastfreundschaft kennen und schätzen zu lernen.

Lebensstandort Schweiz. In Punkto Lebensqualität rangiert die Schweiz in allen internationalen Vergleichen an der Spitze. Insbesondere die Städte Zürich und Genf liegen bei Städte-Ratings regelmäßig auf den allerersten Plätzen. Das Land verfügt über eine Infrastruktur, die europaweit zu den am besten unterhaltenen und entwickelten gehört. Auch die Wohnverhältnisse vermögen höchste Ansprüche zu befriedigen, was zahlreiche Wirtschaftsführer und Weltstars wie beispielsweise IKEA-Gründer Ingvar Kamprad, Tina Turner oder Formel-1-Fahrer Michael Schumacher seit Jahren schätzen und darum in der Schweiz ihr Wohndomizil haben. Dank überwiegend dezentralen und weiträumig angelegten Siedlungsstrukturen sind die Verkehrsprobleme auch zu Stoßzeiten gering. Das ausgedehnte Bahnnetz erlaubt es, in kurzer Zeit - und das jede Stunde - bequem sitzend vom einen Ende des Landes ans andere zu reisenUnd die landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt laden zu vielfältigen Freizeitaktivitäten ein, für die es keinen großen Reise- und Zeitaufwand bedarf.

Die Menschen und ihre vier Kulturen. Die Schweiz ist in vier Kulturkreise mit eigenen Sprachen unterteilt: Deutschschweiz, Romandie (französische Schweiz), Tessin (italienische Schweiz) und die rhätoromanische Schweiz (ein kleines Gebiet im Kanton Graubünden). Die Bevölkerung ist zurückhaltend und gleichzeitig offen, modern und gleichzeitig traditionsbewusst. Dank der legendären Schweizer Neutralität, der föderalistischen Staatsform mit direkter Demokratie und der kulturellen Vielfalt herrscht ein ausgeprägtes demokratisches Selbstverständnis.

Quelle: Pressemeldung MySwitzerland.com

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