Die forschende Pharmaindustrie fordert auf Innovation fokussierte Wirtschaftspolitik
Das Jubiläum des Verbandes ist Anlass zur Reflexion über den aktuellen Zustand und die Zukunft. Im historischen Ambiente des Basler Pharmazie-Historischen Museums gaben führende Vertreter von Actelion, Merck Serono, Novartis und Roche denn auch ihrer Freude und ihrem Stolz über das Erreichte Ausdruck. Gleichzeitig formulierten sie ihre Vision für eine Schweizer Pharmaindustrie, welche das Potenzial hat, auch im Jahr 2020 eine treibende Kraft und Quelle für Wohlstand, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu sein, und formulierten Rahmenbedingungen als Voraussetzung dafür, dass die Chancen auch genutzt werden können.
Damit ihre "Vision 2020" von einem weltweiten Spitzenplatz des Denk- und Werkplatzes Schweiz Realität bleiben kann, fordert die Branche eine Wirtschaftspolitik, welche den Fokus auf Innovation legt und sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung Exzellenz fördert und belohnt. Staatliches Handeln muss vermehrt daraufhin überprüft werden, ob es diese Schlüsselfaktoren fördert oder behindert genauso, wie es heute Umweltverträglichkeitsprüfungen gibt und Berichte über Nachhaltigkeit. Ein erstklassiges regulatorisches Umfeld und die Gewährung des raschen Zugangs zu innovativen Arzneimitteln im Rahmen der Krankenversicherung sind dabei ebenso wichtig wie der Einsatz für einen starken Schutz des geistigen Eigentums in der Schweiz wie im Ausland.
"Rohstoff Wissen" - das Buch zum Jubiläum
Karl Lüönd, der bekannte Autor und Publizist, hat die Geschichte der forschenden pharmazeutischen Industrie aufgearbeitet. Seine faszinierende Entdeckungsreise von den Farbenküchen für die lokale Seidenbandindustrie Basels im 19. Jahrhundert zu den global tätigen Biotechnologieunternehmen von Weltruf erzählt die Geschichte einer Branche, welche wie keine zweite vom Wissen abhängig ist und es zu nutzen versteht.
Quelle: Pressemeldung Interpharma, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz
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