Wo im Sommer der Husten lauert Vorlesen

28.05.2004 | München
Schwimmen gehen, Cabrio fahren, leichte Kleidung tragen. der Sommer mit seinen angenehmen Temperaturen bietet viele Verlockungen. Aber die Verlockung birgt bekanntlich Gefahren. Allzu leichtsinniges Verhalten führt auch im Sommer immer wieder zu starken Erkältungen.

Familie Bergener aus Hamburg hatte sich alles so schön ausgedacht. Mit dem neuen Wagen und den Kindern sollte es in den Sommerferien Richtung Bayern gehen. Ziel war ein ländliches Hotel an einem schönen bayerischen See. Die beiden Kinder Mark,12, und Isabell, 9 Jahre alt, sollten sich einmal so richtig austoben können und die Berge kennen lernen. Alles klappte auch bestens - bis auf die Heimreise. Mark hatte sich in den letzten Tagen des Urlaubs einen Husten eingefangen und wohl auch seine Schwester angesteckt. Während der Rückfahrt nach Hamburg wurde der Husten bei den beiden Kindern so stark, dass die Eltern beschlossen, in Würzburg auf einer Autobahnraststätte zu übernachten. Als Mark und Isabell immer stärker husten mussten, rief der besorgte Familienvater sogar den Notarzt. Der verordnete ein Hustenmittel und am nächsten Tag konnte die Familie wenigstens bis Hamburg reisen. Dort verpassten die Kinder allerdings den Beginn des neuen Schuljahres und kurierten zuhause ihre Erkältung aus.

Was war passiert

Der Urlaubsort hatte sich als wahres Kinderparadies entpuppt. Mark und Isabell tobten nach Herzenslust an der frischen Luft herum. Ponyreiten, Federball, Fußball und Tennis hatte das Hotel im Angebot, dazu spielten die beiden mit den zahlreichen Kindern der anderen Gäste. Viel Zeit verbrachte die Familie auch am See. Mutter und Vater Bergener realisierten dabei aber nicht, wie leichtfertig sie die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel setzten. Das nicht besonders warme Gewässer war zwar herrlich erfrischend, die Kinder aber, die lange Zeit im Wasser standen und planschten, waren eigentlich dauernd unterkühlt. Dazu blies ein leichter aber stetiger Wind. Erst wenn Mark und Isabell mit blauen Lippen und zitternd zu den Eltern auf ihren Sonnenliegen zurückkehrten, steckten diese die Kinder in Handtücher und rubbelten sie trocken. Oft ging es dann im Auto mit weit geöffnetem Schiebedach am frühen Abend noch in das nahe Städtchen zum Eisessen. Erste Anzeichen einer Erkältung bei Mark taten die Eltern als harmlos ab. Die Quittung für diesen Leichtsinn bekamen sie dann bei der Rückfahrt, als Mark mit heißem Kopf und hustend im Auto saß und die bereits infizierte Isabell ebenfalls zu husten begann.

Weit verbreitetes Phänomen

Das, was Familie Bergener erlebt hat, passiert im Sommer überall und jederzeit. Warme Temperaturen und entspannte Atmosphäre bilden das Klima für leichtsinniges Verhalten:

In Büros und Autos unterschätzt man die Gefahren durch Klimaanlagen, luftige Fahrten in Cabrios lassen Gefahren durch Zugluft vergessen, erfrischende Aufenthalte im Wasser werden endlos ausgedehnt, abendliche Kühle wird oft in zu leichter Kleidung genossen. Dazu kommt die Tatsache, dass lange Sonnenbäder den Körper stressen und das Immunsystem schwächen. Schnell kommt es zu einem leichten Hüsteln, welches - wieder leichtsinnigerweise - unterschätzt wird und sich schnell zu einer saftigen Sommergrippe ausweiten kann.

Den Sommer unbeschwert genießen

Natürlich soll man all das wahrnehmen, was der Sommer an Annehmlichkeiten zu bieten hat. Frische Luft, Schwimmen, gemäßigtes Sonnenbaden und natürlich auch ein abendlicher Bummel inklusive Eisbecher steigern das Wohlbefinden und tun der Seele gut. Aber man sollte es nicht übertreiben und vor allem auf die Zeichen des Organismus achten. Frieren ist kein Zeichen von Gesundheit sondern ein Signal dafür, dass dem Körper Unterkühlung droht. Möglichst bevor das Frieren einsetzt, sollte man dem Körper Wärme zuführen. Friert man abends schüttelfrostartig nach einem intensiven Sonnenbad, hat man den Sonnengenuss wahrscheinlich übertrieben und es könnte sich um einen Sonnenbrand oder einen Sonnenstich handeln. In diesem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen. Husten ist ein Symptom, welches oft mit solchen Erscheinungen einhergeht. Jeder hartnäckige Husten sollte vom Arzt untersucht werden.

Mit der Apotheke auf Reisen

Wer mit der Familie auf Urlaubsreise geht, sollte sich mit den nötigsten Medikamenten ausstatten. Hausärzte oder Apotheker geben gerne darüber Auskunft, was man dabei haben sollte. Die Zusammensetzung der Reiseapotheke ist natürlich auch von der Wahl des Urlaubslandes abhängig. Wer aber in Europa bleibt, kommt mit den üblichen Standards aus. Ein Mittel zur Linderung eines Sommerhustens sollte auf jeden Fall dabei sein. Praktisches Reisemedikament wäre da zum Beispiel ein Hustenlöser mit dem Wirkstoff Acetylcystein zum Lutschen (z.B. Bromuc" Lutsch-Ecken). Hätten die Bergeners so ein Präparat zur Hand gehabt und ihrem Sohn bei den ersten Anzeichen zum Lutschen gegeben, wäre die Rückreise vielleicht weniger unangenehm verlaufen.

Quelle: Pressemeldung Astellas Pharma GmbH

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