PEUGEOT TotalEnergies sammelt wertvolle Erkenntnisse für Fuji-WEC nach Texas

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Obwohl beide PEUGEOT 9X8 über identische Technik verfügen, fielen die Rennausgänge in Texas unterschiedlich aus: Das Auto #94 mit Duval, Pourchaire und Jakobsen brachte die Strategie mit vier Medium-Reifen erfolgreich Abschluss und belegte Platz zehn, während das Schwesterfahrzeug #93 mit di Resta, Cassidy und Vandoorne nach frühem Wechsel auf harte Reifen eine Runde verlor und Rang sechzehn belegte. Die flexiblen virtuellen Safety-Car-Phasen halfen beiden Teams, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Regenschauer und Hitze vereinen sich zu extrem anspruchsvollen Streckenbedingungen

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies  in Texas (Foto: PEUGEOT)

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies in Texas (Foto: PEUGEOT)

Vor dem Startschuss auf dem Circuit of The Americas entlud sich ein starker Regen, der zwei zusätzliche Formation-Laps auf nasser Strecke erforderlich machte. Bei weiterhin über 40 °C trocknete die Fahrbahn jedoch zügig ab. Alle Boliden wechselten daraufhin auf Slicks. Die PEUGEOT 9X8 #94 und #93 starteten von den Plätzen zwölf und sechzehn. Loic Duval und Paul di Resta zeigten im ersten Abschnitt eine beeindruckende Aufholjagd und rückten jeweils vier Positionen vor.

Schneller Mediumsatz verschafft #94 sichere konstante Verfolgerposition ohne Risiko

Nach dem ersten Boxenstopp blieb Paul di Resta im Cockpit der #93, während im Auto #94 Theo Pourchaire Platz nahm. PEUGEOT TotalEnergies setzte dabei auf gesplittete Strategien: Die #93 montierte früh Hartslicks, um vor herannahenden Regenfällen eine optimale Lage zu erreichen, nahm damit jedoch eine Runde Rückstand in Kauf. Im Gegensatz dazu erhielt die #94 vier frische Medium-Reifen und blieb im harten Verfolgerkampf.

#94 und #93 fühlen Auswirkungen der Safety-Car-Einsätze jeweils deutlich

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies (Foto: PEUGEOT)

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies (Foto: PEUGEOT)

Kurz vor der Rennhalbzeit ordnete der Einsatz des virtuellen Safety Cars an, dass das Fahrzeug #94 mit reduziertem Speed in die Box fuhr. Dort übernahm Malthe Jakobsen das Cockpit und setzte die zweite Rennhälfte fort. Gleichzeitig fuhr das Schwesterfahrzeug #93 mit Stoffel Vandoorne auf die Strecke zurück und folgte den taktischen Mustern der Führer Teams. Trotz der durch das Safety Car entstandenen Verzögerung war der Verlust einer Runde nicht mehr reversibel.

Letzter Boxenstopp in Runde 138 sichert Jakobsen letztendlich Top-Ten-Ergebnis

Im letzten Renndrittel konnte der dänische Nachwuchsfahrer von einer erneuten Safety-Car-Unterbrechung profitieren und steuerte in Runde 138 zum finalen Boxenstopp. Jakobsen, der bereits seinen dritten Rennabschnitt von über drei Stunden gestaltete, demonstrierte dabei eindrucksvolle Konstanz und hohes Tempo, wodurch er kontinuierlich Plätze gewann. Schließlich belohnte ihn seine starke Performance mit Rang zehn. Gleichzeitig führte Stoffel Vandoorne das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 93 in einem stabilen Rennen auf Platz sechzehn ins Ziel.

Hitze und Regen als Herausforderung bei WEC-Lauf in Texas

Emmanuel Esnault, Teamchef von PEUGEOT TotalEnergies, hob die taktische Anpassungsfähigkeit bei extremen Temperaturen und unvorhersehbarem Regen hervor und sieht den #94 auf realistischem Weg zu Platz sieben. Loic Duval und Stoffel Vandoorne nannten die Herausforderung durch differenzierte Reifenwahl und das Überrunden langsamerer Fahrzeuge. Für den Lauf in Fuji plant das Team vertiefte Datenanalysen, präzisere Simulationen, zusätzliche Testfahrten, strukturierte Besprechungen und eine intensive Auswertung aller Renndaten, um die Performance zu festigen.

Texas lieferte PEUGEOT TotalEnergies dank differenzierter Reifenstrategien, mehrerer virtueller Safety-Car-Phasen und einem energischen Schlussstint von Malthe Jakobsen essenzielle Erkenntnisse. Der 9X8 demonstrierte technische Belastbarkeit unter extremen Hitze- und Regenbedingungen. Adaptive Boxenstopp-Taktiken erlaubten situative Anpassungen. Auf dieser Grundlage plant das Team für das Sechs-Stunden-Rennen in Fuji optimierte Reifenstrategien, effizientere Boxenstopps und eine präzisere Fahrzeugabstimmung, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen.

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