Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld: Eine erholsame Auszeit für die ganze Familie

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Das Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld bietet seinen Gästen in reizvoller Landschaft des südlichen Steigerwaldes pure Erholung und Ruhe.

Die Klosteranlage Schwarzenberg

Die geschichtsträchtige Klosteranlage Schwarzenberg, im Bayerischen Scheinfeld gelegen, bietet Familien viele besondere Angebote für eine unvergessliche Auszeit in einer idyllischer Naturlandschaft. So bietet das 1960 zum Bildungshaus ernannte Kloster mit jährlich über 200 Kursen zu vielen verschiedenen Themenbereichen ein umfangreiches Bildungsangebot für Groß und Klein. Alle Gäste sind herzlich eingeladen, sich der Gottesdienstgemeinschaft anzuschließen. Doch auch Familien, die lieber für sich bleiben möchten und eine besondere Ausgangsbasis für unvergessliche Ausflüge ins wunderschöne Mittelfranken suchen, sind in Schwarzenberg an der richtigen Adresse.

Video: Passionsspiele Scheinfeld am Kloster Schwarzernberg

Die Geschichte des Kloster Schwarzenberg

1702 wurde das heutige Kloster Schwarzenberg durch den Orden der thüringischen Provinz als Hospiz erbaut. Der Status des Konventes wurde dem Haus 1732 verliehen. Franziskanermönche aus Schwarzenberg wurden ab dem Jahre 1769 zur Seelsorge beordert, um katholischen Soldaten beizustehen. 4 Klosterbrüder und 14 Patres lebten im Jahre 1751 im Kloster Schwarzenberg. Die Erlaubnis für die Gründung der Gürtelbruderschaft des heiligen Franziskus wurde vom Erzbischof im selben Jahr erteilt.

Fortan bestand die Arbeit der Franziskanermönche darin, die katholischen Soldaten des Fürsten von Ansbach, Kuratien, Pfarreien und einige Missionsstationen seelsorgerisch zu betreuen. Ein Studienseminar entstand im Jahre 1761. Eine Lateinschule übernahmen die Franziskaner im Jahre 1802. Die königlich-bayerische Herrschaft übernahm 1807 die Gebiete um Schwarzenberg herum. Die Arbeit im Kloster und in der Lateinschule musste daraufhin eingestellt werden.

Die Franziskanerniederlassung durfte jedoch bestehen bleiben. Sie gehörte zwischen 1828 bis 1836 zur Fränkischen Franziskanerprovinz. Diese wurde 1837 in die Bayerische Franziskanerprovinz eingegliedert. Der letzte Franziskanermönch starb im Jahre 1864, da keine weiteren Franziskaner nachkamen. Zwei Jahre lang stand das Gebäude leer, bis 1866 die Franziskaner-Minoriten einzogen, welche bis heute im Kloster leben und arbeiten. Die deutsche Ordensprovinz ernannte die Klosteranlage Ende der 1960er Jahre offiziell zum Bildungshaus.

Die Mitglieder des Kloster Schwarzenberg

Zur Zeit (Stand 2018) leben sechs Brüder im Kloster, deren Arbeiten im Schwerpunkt Bildungshaus und in der Seelsorge Südlicher Steigerwald liegen.

  • Bruder Andreas Murk, seit 2010 Guardian und Bildungshausleiter mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit jungen Menschen.
  • Bruder Mateusz Kotyło ist Vikar und Prokurator
  • Bruder Martin Koch ist neben der Jugendarbeit im Kloster auch Kaplan am Käppele
  • Bruder Tobias Matheis ist gelernter Krankenpfleger und arbeitet neben seiner Arbeit im Kloster als Streetworker für Obdachlose in Würzburg
  • Bruder Josef Fischer arbeitet seit 2004 als Referent im Bildungshaus, ist Leiter des Postulats und Noviziats sowie Beauftragter für Berufungspastoral
  • Bruder Dr. Polykarp Götz verbrachte bereits vor vielen Jahrzehnten sein Noviziat im Kloster Schwarzenberg und feierte kürzlich sein 50. Dienstjubiläum

Das Bildungshaus Kloster Schwarzenberg

Seit Ende der 60er Jahre ist die Klosteranlage offiziell ein Bildungshaus. Rund 200 Kurse zu den verschiedensten Themen finden Jahr für Jahr im Kloster statt. So können sich sowohl Erwachsene als auch Jugendliche und Kinder an vielen verschiedenen Programmpunkten erfreuen und die Welt des Lernens und der Bildung für sich entdecken. In vier Gebäudekomplexen befinden sich drei Hörsäle, drei Gottesdiensträume, mehrere Gruppenräume und 65 Betten mit Übernachtungsmöglichkeiten. Das Kloster bietet Seminare zu Themen wie:

  • Glaubens- und Bibelkurse
  • Gesundheitsberatung
  • Fastenkurse nach Hildegard von Bingen und Buchinger
  • Seminarangebote zur persönlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung
  • Franziskanische Spiritualität
  • Kreativangebote
  • Lagerfeuerabende
  • Studien- und Pilgerreisen
  • Orientierungstage für Jugendliche und Schuldklassen

Es finden Tageskurse, Wochenendseminare und Wochenseminare statt:

  • Die Wochenendseminare beginnen immer freitags um 18:00 und enden sonntags um 13:00
  • Die Wochenseminare beginnen montags um 18:00 und enden freitags nach dem Frühstück.

Das aktuelle Kursangebot kann vor Ort, telefonisch oder per Email angefragt werden. Es besteht auch die Möglichkeit der Postzusendung der Kurse des Jahres.

Bildungshaus Kloster Schwarzenberg
Klosterdorf 1
91443 Scheinfeld

Tel: +49 9162 92889-0
Mail: info@kloster-schwarzenberg.de

Umfangreiche weitere Informationen sind auch auf der klostereigenen Website zu finden unter: www.kloster-schwarzenberg.de.

Aktuelle Updates, sowie Hinweise zu Veranstaltungen finden sich auf der Facebook Seite des Klosters unter: www.facebook.com

Tagessätze im Kloster Schwarzenberg

Übernachtung

Verpflegung

Mehrbettzimmer mit Dusche und WC 24,00 € p.P
Einzelzimmerzuschlag 5,00 €
Frühstück 6,00 €
Mittagessen 11,00 €
Kaffee und Kuchen 4,00 €
Abendessen 7,50 €

Ermäßigungen

  • Kinder bis zum einschließlich dritten Lebensjahr reisen kostenlos mit.
  • Kinder zwischen dem vierten und neunten Lebensjahr erhalten 50 Prozent Ermäßigung
  • Kinder und Jugendliche zwischen dem zehnten und vierzehnten Lebensjahr erhalten 25 Prozent Ermäßigung
  • Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr zahlen den vollen Preis

Stornierungen

Um eine volle Kostenrückerstattung im Falle einer Stornierung zu erhalten, muss die Abmeldung spätestens 5 Tage vor Kursbeginn in schriftlicher Form vorliegen. Andernfalls wird die volle Kursgebühr berechnet. Alle Buchungsanfragen nimmt die Klostersekretärin, Frau Bechmann, entgegen. Diese können telefonisch unter der Nummer: +49 9162 92889-0 oder per E-Mail unter der Emailadresse: info@kloster-schwarzenberg.de an Frau Bechmann gerichtet werden.

Video: Hofsingen im Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld

Das Singen Bayernhymne ist eine Pflichtveranstaltung für die Real- und Fachoberschule in Scheinfeld…

Ein Familienurlaub im Kloster Schwarzenberg

Ein Urlaub im Kloster Schwarzenberg eignet sich ganz besonders für Familien mit Kindern. Das Kloster selbst bietet neben ansprechenden Räumlichkeiten und über 200 Kursen auch eine umwerfend schöne Natur direkt vor der Haustür. Eine Vielzahl an Kursen geht auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. Auch geschichtsträchtige Gemäuer und wunderschöne Gartenanlagen wecken den Entdeckergeist und laden zum Verweilen ein. Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, an Gottesdiensten teilzunehmen oder auch die seelsorgerische Arbeit im Gespräch mit einem Klosterbruder in Anspruch zu nehmen. Doch auch Familien, die einfach nur Ruhe und einen inspirierenden Ausgangspunkt für Besichtigungen und Ausflüge ins Umland suchen, sind im Kloster Schwarzenberg gut aufgehoben.

Ausflugsmöglichkeiten rund um Schwarzenberg

Der Steigerwald, der in seinen südlichen Ausläufern bis an das Kloster Schwarzenberg heranreicht, ist das verbindende Element mit den nachfolgenden Sehenswürdigkeiten. Der Steigerwald steht für unberührte Natur. Die Uhren gehen hier ein wenig langsamer. Entschleunigung ist angesagt. (#6)

Der Steigerwald, der in seinen südlichen Ausläufern bis an das Kloster Schwarzenberg heranreicht, ist das verbindende Element mit den nachfolgenden Sehenswürdigkeiten. Der Steigerwald steht für unberührte Natur. Die Uhren gehen hier ein wenig langsamer. Entschleunigung ist angesagt. (#6)

Der Steigerwald

Die Klosteranlage Schwarzenberg liegt direkt am Rande des südlichen Steigerwaldes. Sie bietet damit den idealen Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen für die ganze Familie in wunderbarer Naturlandschaft. Ausgeschilderte Wanderwege unterschiedlicher Längen und Schweregrade sind unmittelbar in Klosternähe zu finden. Der südliche Steigerwald bietet insgesamt 125 Naturschauplätze, welche vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken in folgende Kategorien eingeordnet wurden:

  • Wald (Einzelbäume, Alleen, Streuobstwiesen, Hutewald und Wald)
  • Wasser (Störche, Uferstreifen, Talauen, Weiher, Bäche und Quellen)
  • Stein (Burgruinen, Sanddünen, Gipsbrüche, Steinbrüche und Geotope)
  • Land (Aussichtspunkte und Landschaftsbilder)
  • Mensch (Museen, Naturerlebnisgelände und Lehrpfade)
  • Zeit (Meditative Orte der Besinnung und der Stille)

Welche Orte welche Naturerlebnisse bieten wird auf der Website des Steigerwald Naturparks angegeben: www.steigerwald-naturpark.de.

Weiteren Fragen zu Naturschauplätzen, Ausflügen oder Veranstaltungen der Umgebung können an folgende Adresse gerichtet werden:

Landschaftspflegeverband Mittelfranken
Doris Hofmann

Tel: +49 9162 928570 oder +49 981 46533521
Mail: hofmann@lpv-mfr.de
Web: www.lpv-mittelfranken.de

Ein Besuch der Stadt Forchheim

Die Stadt Forchheim liegt ebenfalls im südlichen Steigerwald, nahe dem Kloster Schwarzenberg / Scheinfeld. (#1)

Die Stadt Forchheim liegt ebenfalls im südlichen Steigerwald, nahe dem Kloster Schwarzenberg / Scheinfeld. (#1)

Die Gegend um Schwarzenbach herum beherbergt eine große Anzahl an historischen Dörfern und Städten, welche eine Besichtigung lohnen. So legt das 2013 geschlossene Kloster St. Anton in Forchheim Besuchern eine mehr als 500-jährige Ordensgeschichte offen. Das Kloster soll dem Wohnungsbau weichen, das geistliche Ordensleben bleibt jedoch dank der eingerichteten Stiftung des neu gegründeten Klostervereins erhalten.

Alle weiteren Infos zu Forchheim sind auf der Website der Stadt zu finden: www.forchheim-erleben.de

Ein Besuch in Gunzenhausen

Vom Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld aus auch einen Besuch wert: die Stadt Stadt Gunzenhausen, hier mit dem Färberturm in der historischen Altstadt. (#2)

Vom Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld aus auch einen Besuch wert: die Stadt Stadt Gunzenhausen, hier mit dem Färberturm in der historischen Altstadt. (#2)

Auch die anerkannte Erholungsstadt, Stadt Gunzenhausen, ist einen Besuch wert. Sie liegt direkt am Fränkischen Seenland gelegenen Altmühlsee, welcher im Sommer zum Schwimmen einlädt und traumhaft schöne Wanderwege bereitstellt.

Die schöne Altstadt bietet Kulturinteressierten geschichtliche Museen, einen schönen Marktplatz und viele altbayerische Lokalitäten zum Einkehren.

Weitere Infos zu Besichtigungsmöglichkeiten und Veranstaltungen der Stadt sind auf ihrer Website zu finden: www.gunzenhausen.de.

Die Stadt Hilpoltstein in Franken

Die Burgruine Hiltpoltstein entbietet ihren Gruß. Nicht weit von Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld findet sich hier das Tor zur fränkischen Seenplatte. (#3)

Die Burgruine Hiltpoltstein entbietet ihren Gruß. Nicht weit von Kloster Schwarzenberg in Scheinfeld findet sich hier das Tor zur fränkischen Seenplatte. (#3)

Die Stadt Hilpoltstein liegt am Fuße der rund 1000 Jahre alten Burgruine Hilpoltstein. Ihr mittelalterliches Burggelände ist seit 2013 für Besucher wiedereröffnet worden.

Das Museum Schwarzes Roß in der malerischen Altstadt präsentiert das alte Bauhandwerk der Stadt. Vor den Toren des Fränkischen Seenlandes liegend, bietet Hilpoltstein außerdem viele wunderschöne Wanderwege in die umliegende Natur.

Die Website der Stadt bietet Interessenten vielerlei wissenswerte Infos rund um Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen: www.hilpoltstein.de.

Pegnitz in der fränkischen Schweiz

Das Tor zur Fränkischen Schweiz ist die Stadt Pegnitz. Sie bezeichnet sich selbst als die Freizeitstadt. Pegnitz liegt in herrlicher Lage, inmitten der unberührten Natur des oberfränkischen Landkreises Bayreuth, mit all seinen unzähligen Wandergebieten. Die Stadt selbst zieht besonders Historieninteressierte an. So gehört nicht nur das Mittelalterliche Rathaus aus dem Jahre 1347 zu den Highlights der Stadtbesichtigung. Auch die Zaussenmühle an der Pegnitzer Quelle aus dem Jahre 1450 und das Altenstädter Schloss sind besonders sehenswert.

Auf der Website der Stadt Pegnitz finden sich viele weitere Informationen: www.pegnitz.de.

Ausflüge in die Städte Nürnberg oder Würzburg

Kulturinteressierte finden in den nahegelegenen Städten Nürnberg und Würzburg interessante Ausflugsmöglichkeiten. Hier warten eine Vielzahl an Museen, Theatern, Ausstellungen, Restaurants und architektonischer Schmuckstücken darauf, besichtigt zu werden.

Die Stadt Nürnberg mit ihrer historischen Altstadt sollte auf jeden Fall besucht werden. (#4)

Die Stadt Nürnberg mit ihrer historischen Altstadt sollte auf jeden Fall besucht werden. (#4)

Nürnberg ist rund 60 km von Schwarzenberg entfernt. Die Stadt bietet als die zweitgrößte Stadt Bayerns eine malerische Altstadt mit unzähligen historischen Fachwerkhäusern.

Auch das Wahrzeichen der Stadt, die über 1000 Jahre alte Nürnberger Burg, lässt ihre Besucher staunen. Neben den vielen historischen Besichtigungsplätzen bietet die Stadt außerdem ein hochmodernes Messegelände.

Ein Must-See in Franken ist die Stadt Würzburg. Neben der Residenz fordert auch das Juliusspital einen Besuch ein. Sehr zu recht. Hier die Alte Anatomie des Juliusspitals. (#5)

Ein Must-See in Franken ist die Stadt Würzburg. Neben der Residenz fordert auch das Juliusspital einen Besuch ein. Sehr zu recht. Hier die Alte Anatomie des Juliusspitals. (#5)

Die historische Bischofsstadt Würzburg liegt rund 47 km von Schwarzenberg entfernt. Die Stadt lässt besonders die Herzen von Weinfreunden höherschlagen.

Direkt am verwunschenen Main gelegen, umgeben von dicht bewachsenen Weinbergen, bildet sie den Mittelpunkt des fränkischen Weinanbaus, dessen Tradition über 1200 Jahre zurückreicht.

Weitere Highlights der Stadt bieten der 4.600 qm große Prachtbau, Residenz Würzburg, und die im 13. Jahrhundert errichtete Festung Marienberg.

Weitere Informationen zu den Ausflugsmöglichkeiten und Veranstaltungen in und um Nürnberg und Würzburg sind auf den Webseiten der Städte zugänglich:

Für Nürnberg: www.nuernberg.de
Für Würzburg: www.wuerzburg.de.


Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild + #3 Nick4Marin, #1 MDOGA, #2 Oxie99, #4 TTstudio, #5 Borisb17, #6 Riegler Klaus

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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