Haid West Haltestelle wird nun Teil des Frelo Teststationsprogramms

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Ab August nimmt das Frelo-System in Freiburg dreizehn zusätzliche Probestationen in Betrieb, die VAG und RVF im Außenbereich installieren. Ziel ist die verbesserte Verfügbarkeit von Leihrädern in Wohnvierteln und Industriegebieten, die bislang unterversorgt waren. Im Rahmen eines einjährigen Testbetriebs erheben die Betreiber Nutzungsraten, typische Fahrtzeiten und Streckenverläufe. Die Finanzierung teilen sich Stadt Freiburg und FWTM. Anschließend werten die beteiligten Partner die Ergebnisse aus und treffen eine Entscheidung über die dauerhafte Integration.

Einjähriger Probelauf launcht ab August 13 Frelo-Stationen in Freiburg

Die Freiburger Verkehrs AG und der Regio-Verkehrsverbund Freiburg richten ab Anfang August 13 neue Probestationen für das Frelo-Fahrradmietsystem ein. Bislang umfasste das Innenstadtnetz 93 Stationen, mit der Ergänzung wächst es auf 106 Verleihstellen. Alle neuen Standorte sollen bis Mitte des Monats aktiviert sein. Anschließend erfolgt ein zwölfmonatiger Testbetrieb, in dem die Ausleihhäufigkeit, Streckenlängen und Nutzerpräferenzen analysiert werden. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidung zur dauerhaften Netzgestaltung ein.

Neue E-Frelos stehen an steilen Standorten wie Kappel bereit

Mit 13 neuen Probestationen verbessert Frelo die Anbindung von Stadtteilen und Naherholungsgebieten in Freiburg. Das Verteilermuster reicht von der Hans-Bunte-Straße im Industriegebiet Nord über Tennenbacher Platz und Obergasse in St. Georgen bis nach Kappel am Hang. Weitere Standorte befinden sich in der Belchenstraße, an der Elsässer Straße/Am Eichbächle, am Opfinger See sowie am Mundenhof-Wirtschaftsgebäude, in Haid West, an der Katholischen Hochschule, in der Auwaldstraße/Moosgrund, auf der Matthias-Erzberger-Straße und an der Eschholzstraße/Lehener Straße. An jeder Station sind Ausleihe und Rückgabe von Rädern möglich.

Bergauf und bergab: E-Frelos bieten klimafreundliche Mobilität in Freiburg

An aufsteigenden Hangabschnitten, etwa in Kappel, werden E-Frelos mit elektrischem Antrieb eingesetzt. Diese Pedelec-Modelle unterstützen Fahrer beim Treten und verringern die körperliche Belastung im Steigungsbereich. Durch diese Technikfunktion profitieren sowohl gelegentliche Nutzerinnen als auch Pendler von gesteigerter Komfortabilität und erhöhter Reichweite. Zudem trägt die elektrische Antriebshilfe zur Förderung klimafreundlicher Mobilität bei, indem sie die autofreie Anreise zum Opfinger See oder zum Mundenhof deutlich angenehmer gestaltet und Alltagsausflüge noch komfortabler erschließt.

Ergebnisanalyse entscheidet, welche Frelo-Teststationen dauerhaft im Netz bleiben können

Während einer zwölfmonatigen Evaluationsperiode werden die 13 neuen Frelo-Stationen als Probestationen betrieben, um Verkehrsströme und Nutzergewohnheiten zu erfassen. VAG und RVF dokumentieren Ausleihhäufigkeiten, Fahrtstrecken und Tageszeiten detailliert. Parallel werden technische Betriebsdaten wie Wartungsaufwand und Ausfallraten gesammelt. Nach Abschluss der Testphase erfolgt eine umfassende Analyse aller quantitativen und qualitativen Ergebnisse. Darauf basierend entscheiden die Verantwortlichen, welche Stationen dauerhaft betrieben und welche bei geringer Auslastung abgebaut werden. zur Sicherstellung eines effizienten Betriebs.

Erweiterungsplanungen basieren auf Umfragen in Wohngebieten und Gewerbeparks ebenso

Für die Erweiterung des Fahrradverleihsystems wurden Standorte aufgrund qualitativer Bürger-Feedbacks und betriebsspezifischer Mobilitätsberatungen ausgewählt. Stadt Freiburg, VAG und RVF arbeiteten Hand in Hand, um unter Berücksichtigung von Pendleraufkommen, Nahverkehrsanschlüssen und regionalen Entwicklungszielen das optimale Stationsnetz zu planen. In iterativen Planungsworkshops entstanden maßgeschneiderte Standortlösungen. Diese berücksichtigen die unterschiedlichen Verkehrsströme in Wohngebieten sowie die Verknüpfung mit Gewerbeparks und garantieren eine umfassende Mobilitätsversorgung.

Frelo-Erweiterung möglich: Freiburg finanziert zwölf, FWTM investiert in Haid

Die städtische Finanzierung deckt die Ausgaben für zwölf zusätzliche Frelo-Probestationen umfassend ab und rationalisiert dadurch den Ausbau des öffentlichen Fahrradverleihs in Freiburg. Parallel dazu übernimmt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) die Kosten für die Probestation auf der Haid, um das Angebot nahtlos zu ergänzen. Diese Budgetstruktur konnte realisiert werden, weil die Betriebskosten des bestehenden Mietradsystems niedriger ausfielen als in der ursprünglichen Kostenkalkulation vorgesehen. Effizient.

RVF-Mietvelos erreichten 2025 Rekordzahl von über 816000 registrierten Fahrten

Heute betreibt Frelo im Regio-Verkehrsverbund Freiburg mehr als 160 Stationen, die in Freiburg und den Landkreisen Emmendingen sowie Breisgau-Hochschwarzwald verteilt sind. Die Fahrzeugflotte besteht aus etwa 900 klassischen Rädern, circa 200 elektrisch unterstützten E-Frelos und 22 Lastenfahrrädern. Seit dem Start im Jahr 2019 unter der Verwaltung von nextbike steigt die Anzahl der Ausleihen jährlich. Im Jahr 2025 überschritt die Gesamtzahl der registrierten Fahrten die Marke von 816.000.

VAG und Regio-Verkehrsverbund Freiburg erweitern ab August das Frelo-System um 13 Probestationen. Sie befinden sich an Wohnorten, in Gewerbearealen und an Erholungsstätten, um Mobilität außerhalb des Innenstadtzentrums zu stärken. Nutzer erhalten Zugang zu klassischen Drahteseln, E-Frelos für Steigungen und Lastenrädern für Transporte. Durch die ÖPNV-Anbindung entstehen nahtlose Fahrketten. Die zwölfmonatige Testphase ermittelt Ausleihhäufigkeiten, Streckenlängen und Nutzerzufriedenheit als Basis für eine mögliche dauerhafte Integration des neuen Netzausbaus transparent nachhaltig datenbasiert.

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